Oostenrijk: Branweercommandant leidt het burgerverzet tegen een zendmast voor mobiele telefonie

dinsdag, 16 februari 2010 - Categorie: Berichten Internationaal

Dagelijks ontvangt Stopumts van haar buitenlandse correspondenten verslagen over het burgerverzet tegen de plaatsing van zendmasten voor mobiele telefonie in de bebouwde kom. Teveel om te publiceren zodat we slechts bijzondere gevallen vermelden.
Dit keer uit Niederösterreich waar brandweercommandant Gottfried Gschwent te Ulrichskirchen het verzet leidt tegen de plaatsing van een zendmast op het stationsgebouw. Niet nodig vindt de bevolking; iedereen kan al telefoneren.
De gemeente zit ermee in haar maag en heeft de plaatselijke kerktoren al als alternatieve locatie voorgesteld maar daar moest de kerk niets van hebben. Dan maar het kerkhof, aldus een van de bewoners. Daar liggen toch al lijken...:


Bron: Kurier 16 febr. 2010

Aufstand gegen Handymast

Feuerwehrkommandant mobilisiert gegen eine 30 Meter hohe Sendeanlage in Ulrichskirchen. Es bahnt sich ein langes Behördenverfahren an. Gegen Sendeanlagen flammen in NÖ immer wieder Proteste auf.

Das Haus stammt aus dem Jahr 1890. Ich hab's mit meinem Vater saniert.'' Gottfried Gschwent steht vor seiner gelb-matten Hausfassade am Bahnhof von Ulrichskirchen (Bezirk Mistelbach), umringt von 20 Anrainern. ''Wenn wir nix machen, geschieht auch nix'', lautet seine Parole. Seine Mitstreiter nicken.

Gschwent ist nicht nur Kommandant der Feuerwehr Ulrichskirchen. Er führt auch die Gegner jenes Handymastens an, den Mobilfunkbetreiber quasi vor seiner Haustür errichten wollen. Der Mast passe nicht ins Ortsbild, und er fürchte um seine Gesundheit, sagt Gschwent: ''Es brennt der Hut.''

Am Donnerstag fand die zweite Bauverhandlung für den 30 Meter hohen Stahlbetonmast, der 24 Antennen tragen soll, statt. Und Bürgermeister Ernst Bauer schenkte reinen Wein ein: ''Ich muss das verhandeln. Ich bin dazu verpflichtet.''

176 Unterschriften
Die Sache ist kompliziert: Die Bauwerber wollen eine bestehende Anlage neu, um zehn Meter höher und um einige Meter versetzt auf dem Bahnhofsareal errichten. Vom Grundeigentümer, den ÖBB, gab es grünes Licht. Gschwent wehrte sich im Frühjahr 2009 erfolgreich gegen einen Mast direkt vor seinem Fenster. Jetzt soll dieser fünf Meter weiter hinauf rücken - und stört andere Nachbarn. ''Ich halte auch nichts vom Florianiprinzip'', sagt Gschwent. Immerhin unterschrieben binnen vier Tagen 176 Per-sonen eine Petition gegen die Mobilfunkanlage.

''Wofür einen Mast? Wir telefonieren auch jetzt'', hakt eine Anrainerin nach. ''Für die dritte Generation, für UMTS'', antwortet Markus Brandlhofer von der Mobilkom.
Das positive Ortsbild-Gutachten des Landes NÖ will Gschwent mit einem Gegengutachten entkräften. ''Wir werden gegen einen Baubescheid berufen.''

Die Gemeinde bot bereits Alternativen an - jedoch vergebens. ''Im Kirchturm hätte ein Sender niemanden gestört'', sagt Gemeinderätin Susanne Wohner. Nur die Diözese war dagegen. Ein Anrainer hat einen anderen Vorschlag: ''Beim Friedhof draußen. Da herrscht eh Totenruhe

Voor het originele artikel zie:
kurier.at/nachrichten/niederoesterreich/1977088.php .



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