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Zwitserland: Stralingsactivist Philippe Hug overleden.    
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Zwitserland: Stralingsactivist Philippe Hug overleden.
donderdag, 27 mei 2010 - Dossier: Ervaringen burgers


De oprichter van de Franstalige Zwitserse vereniging ARA (Association Romande pour la non-prolifration d'Antennes mettrices), onze collega Philippe Hug is naar nu pas bekend geworden eind April op 54-jarige leeftijd overleden.
Philippe was een van de eerste slachtoffers van zendmasten voor mobiele telefonie en leed onder een extreme elektrogevoeligheid. Leest u over zijn ervaringen en verdiensten in de mooie necrologie die zijn vriend en medestrijder Peter Schlegel schreef voor Gigaherz:


Zum Gedenken an Philippe Hug, 29.4.1956 22.4.2010

Der unermdliche Kmpfer gegen die krankmachende Mobilfunkstrahlung und fr eine lebenswerte Welt, Philippe Hug, ist nicht mehr unter uns.

Am 22. April 2010 hat seine Seele unerwartet frh, wenige Tage vor der Vollendung des 54. Altersjahrs, den irdischen Leib verlassen. Seine letzten sieben Lebensjahre hatte er der selbst gewhlten Aufgabe gewidmet, das Bewusstsein seiner franzsischsprachigen Mitbrger ber die schleichende Zerstrung des Lebens durch das stete Anwachsen der elektromagnetischen Strahlung zu frdern.

Philippes temperamentvolle Alarmrufe entsprangen seinem unmittelbaren leidvollen Erleben. Vor sechs Jahren musste er das erste Mal fliehen, weil im nahen Kirchturm seines waadtlndischen Dorfes Mobilfunkantennen installiert worden waren. In einem andern Dorf an der Landesgrenze zu Frankreich fand er eine Wohnung mit sehr wenig Strahlung. Er erholte sich zusehends. Doch einige Monate spter wurde auf der nahen Turnhalle der erste Sendemast im Dorf errichtet. Von einem Tag auf den anderen setzten die bekannten Beschwerden wieder ein. Eine aufwndige, gemeinschaftlich montierte Abschirmung seiner Wohnung brachte Erleichterung, konnte aber das Unabwendbare nur hinauszgern: Nach einem Jahr verliess er auch diesen Ort, nachdem in den Nachbarwohnungen zunehmend installierte DECT-Funktelefone und WLAN-Anlagen eine weitere Verstrkung seiner Symptome bewirkten.

In einem abgelegenen Weiler derselben Gemeinde fand Philippe Hug seine dritte Wohnung, weitab von allen Antennen. Und das Leben kehrte zurck! Er schpfte wieder Hoffnung, konnte die aufreibende Arbeit immer besser bewltigen: Das Sichten zahlloser wissenschaftlicher Studien ber Strahlungseffekte und der rege Austausch innerhalb einer weltweiten Gemeinschaft unabhngiger Wissenschaftler; die oftmals frustrierende Korrespondenz mit Verantwortlichen in Behrden und Organisationen; der Verkehr mit andern Betroffenen, mit interessierten rzten, mit Rechtsanwlten wegen strahlungsbedingten Gerichtsfllen; die Arbeit fr den von ihm gegrndeten Verein, die ARA Association Romande pour la non-prolifration d'Antennes mettrices, dont de tlphonie mobile, und manches andere.

Vor zwei Jahren jedoch war es mit der Strahlungsruhe pltzlich zu Ende: In der Nachbarwohnung begann whrend einzelner Tageszeiten, zuweilen auch nachts, das mobile Internet zu senden. Die Beschwerden kamen zurck, strker denn je: Die Schmerzen, die organischen Funktionsstrungen, die Gedchtnis- und Konzentrationsstrungen, die depressiven Stimmungen, massiv gestrter Schlaf...

Dazwischen gab es eine relativ ruhige Phase; die Nachbarin war whrend Monaten abwesend. Fahrten in die verstrahlten Stdte waren zwar weiterhin und zunehmend eine Qual, aber zu Hause konnte Philippe in dieser Zeit wieder besser arbeiten. Wissenschaftler waren ihm dankbar fr seine bersichten und Auswertungen von Studien die Ergebnisse mhevoller Literatursucharbeit. Ein Dokumentarfilm der Tlvision Suisse Romande zum Thema Mobilfunkstrahlung wurde seiner Person in anerkennenswerter Weise gerecht. Die Zeitungen begannen ihn ernst zu nehmen, Journalisten fragten ihn um seine Meinung.

Pltzlich merkte er, dass wieder Strahlung aus der Nachbarwohnung herauf zu dringen begann. Der Verzweiflung nahe, erkundigte sich Philippe nach Erfahrungen mit Abschirm-Baldachinen am Schlafplatz. Er konnte sein Vorhaben nicht mehr durchfhren. Nach einem Zusammenbruch wurde er ins Krankenhaus gebracht. Wenige Tage spter starb er.

Peter Schlegel, Brgerwelle Schweiz

Mai 2010

Voor het originele bericht zie:
gigaherz.ch/pages/posts/zum-gedenken-an-philippe-hug-29.4.1956-E28093-22.4.20101613.php .


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